Meine erste Woche in Matara

Am Mittwoch den 09.10.13 ging es los. Mein Flug (mit Srilankan Airlines) brachte mich innerhalb von 10h ans Ziel. Um 4.50 Uhr Ortszeit kam ich in Colombo an. Dort wurde ich auch schon von Rev. Vipassi und seinen beiden Sekretärinnen begrüßt. Mit einem Van wurde ich dann nach Matara gebracht. Dort wurde mir mein Zimmer bzw. meine Wohnung gezeigt. Es fehlte noch einiges  an der Ausstattung, weshalb wir noch etwas einkaufen gehen mussten. Völlig erschöpft von dem langen Flug und immer noch etwas erkältet viel ich Abends ins Bett.

Am nächsten Tag wurde ich Mittags von dem „Tuk Tuk“ abgeholt, das mich auch jetzt noch jeden Tag zur Schule fährt und wieder abholt. Ich wurde zur Schule gebracht um dort von einigen Schülern in Empfang genommen zu werden. Natürlich durfte da der Tee nicht fehlen. Gegen 5 Uhr ging es dann wieder nach Hause, denn am nächsten Tag stand ein großer Ausflug bevor.

Ich wurde um 5 Uhr morgens von Rev. Vipassi samt Van und Fahrer abgeholt. Wir machten uns auf den Weg zu unserem ersten Ziel. Nach 3h endlich angekommen (mit Frühstückspause) traf ich dort das erste Mal auf den Großteil der Schüler. Zusammen wurde der Tempel besichtigt.

 

 

 

 

 

 

 

Die Zeit war knapp und wir machten uns sofort auf zum nächsten Ziel. Ein weiterer Tempel samt Kloster. Da ich ein Ausländer bin durfte ich diesen nicht besichtigen. Aber nach einer Tasse Tee mit den Mönchen des Klosters durfte ich letztendlich doch den Tempel besteigen.

Der Weg dorthin war recht steil und anstrengend, aber man wurde mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt.

 

 

 

 

Nach dem Mittagessen im Kloster (Reis mit Gemüse) ging es dann gleich schon weiter zu einem Filmset. Es wurde schon langsam dunkel und wir hatten noch einen Stop vor uns.

 

Der Besuch eines weiteren Tempels samt Gebet. Um 12 Uhr waren wir dann wieder heil in Matara angekommen und ich fiel todmüde ins Bett.

 

 

Am Montagmorgen wurde ich von meinem Fahrer abgeholt. Zum Frühstück gab es eine Tasse Tee, die von meiner überaus freundlichen Gastschwester vorbeigebracht wurde. In der Schule angekommen wurde ich von Rev. Vipassi begrüßt und daraufhin von einigen Schülerinnen durch den Tempel geführt. Nach einer Tasse Tee fing ich meinen „Unterricht“ mit den ältesten Schülern an. Da ich noch nie unterrichtet habe und auch nicht wusste, wie weit den Kindern ihre Englischkenntnisse reichen, versuchte ich die erste Stunde einfach mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Den aktiven Part des Gesprächs übernahm eindeutig ich, was aber natürlich verständlich ist. Von Zeit zu Zeit kamen auch Rückfragen und Antworten und die Schüler verloren ein bisschen ihre Schüchternheit. Zum Mittagsessen gab es leckeren Reis mit Gemüse und auch für mein Abendessen wurde gesorgt (Nudeln mit Gemüse). Alles in allem kann man sagen, dass der erste Eindruck von Sri Lanka sehr positiv ist. Die Menschen hier sind überaus gastfreundlich und kümmern sich sehr liebevoll um mich. Sie sind sehr besorgt, weil ich ganz alleine lebe und sie haben die Befürchtung das ich nicht genug esse. Da kann es schonmal vorkommen, dass man ein zweites Abendessen vorbeigebracht bekommt.

 

Über Sophia

Mein Name ist Sophia. Ich bin 20 Jahre alt und habe mich entschieden für 2 1/2 Monate nach Sri Lanka zu reisen. Die Idee kam während meiner Reise durch Australien. Das Studium um ein Jahr hinausschieben und noch einmal ein neues Land entdecken und die Kultur mitzuerleben. Der Entschluss war gefasst und mit der Unterstützung des Vereins "Patenkinder Matara" konnte ich meine Reise beginnen. In meinem Blog versuche ich allen Interessierten meine Reise und meine Erfahrungen zu beschreiben. Viel Spaß beim Lesen:)
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3 Antworten zu Meine erste Woche in Matara

  1. Samuel sagt:

    Liebe Sophia,

    danke für Deine ersten Eindrücke. Ich freue mich sehr, dass unsere Leute im Karlsruher Children Center so „auf Dich aufpassen“.
    Das mit dem Unterricht klappt, da bin ich felsenfest überzeugt. Die Kinder dort in Sri Lanka haben einen großen Respekt vor uns Europäern und auch vor ihren Lehrern. Sie trauen sich deshalb nicht, als erste das Wort zu ergreifen und antworten anfangs nur. Sobald ihr euch aber angefreundet hab, das geht sehr schnell, verlieren sie ihre Scheu und ihr werdet konstruktiv und ernsthaft arbeiten können.
    Ich drücke Dir die Daumen – der Anfang war ja schon super.
    Liebe Grüße von
    Samuel

  2. Marlene sagt:

    Ich freue mich auf neue Berichte und wünsche ganz viel Spaß in Sri Lanka!
    LG Marlene

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